persönliche Freigaben unter Ubuntu

November 1, 2009

Habe soeben das Phänomen gehabt das die Nautilus/Gnome Freigabeansicht eines Ordners behauptet hat dieser wäre nicht freigegeben, der Ordner es aber eindeutig war. Solche Phantomfreigaben lassen sich durch löschen der jeweiligen Datei unter /var/lib/samba/usershares beseitigen.

Für persönliche Freigaben gibt es keinen Eintrag in der allgemeinen Konfigurationsdatei /etc/samba/smb.conf. Statt dessen wird für jede dieser Freigaben im Ordner /var/lib/samba/usershares/ eine eigene kleine Textdatei mit den nötigen Angaben angelegt. Diese ist Besitz des jeweiligen Benutzers; nur dieser kann sie verändern oder löschen.

via Samba Server GNOME › Wiki › ubuntuusers.de.


Kartierung mit dem T-Mobile G1

Februar 15, 2009

Mit der Android-Applikation My Tracks soll man wohl hauptsächlich seine Wander- und Laufrouten aufzeichnen können. Garnix für mich Antisportler. Aber das Programm exportiert die aufgezeichneten Strecken auch wunderbar nach KML oder GPX, letzteres eignet sich seine zurückgelegten Strecken zum OpenStreetMap Projekt hochzuladen. So kann im Prinzip jeder mit einem GPS-fähigen Andrid Handy mithelfen das freie Kartenmaterial zu verbessern.

Meinen ersten glorreichen Versuch könnt ihr hier bestaunen.


Review: Dell Inspiron 1525 mit Ubuntu

September 1, 2008

Anfang August habe ich mir ein Insprion 1525 von Dell gekauft. Da ich Windows (XP) wenn überhaupt in der VM nutze wollte ich unbedingt vermeiden mir noch eine Vista-Lizenz aufzuladen, daher fiel die Wahl auf Dells Ubuntukisten.

Geliefert werden diese mit den üblichen Kabeln, nichtssagenden Handbüchern und – Freude – vorinstalliert mit Ubuntu 8.04.1  werden diese vorinstalliert, beim Einschalten bekommt man zuerst die Dell EULA präsentiert, anschliessend den Ubuntu-Einstellungsdialog (Ich tippe mal genau das was man mit einer OEM-Installation von der Alternate-CD hinkriegt).

Vorinstalliert war sogar LinDVD, was bedeutet auf Linux legal DVDs schauen zu können. Auf CD das Programm leider nicht beigelegt, nach einigen Spielereien mit verschiedenen Betriebssystemen war der DVD-Spaß also wieder vorbei. Es fällt auch auf das Dell scheinbar eigene Repositories mit angepassten Kernelmodulen und anderer Software bereitstellt. Vernünftigerweise ist dies allerdings nur als Notlösung gedacht, da man versucht alle Änderungen in die Entwicklung von Ubuntu einfließen zu lassen.

Alles in allem Funktioniert das Notebook mitsamt Webcam, Cardreader, WLAN und 3D-Schnickschnack auch ohne Dells Repositories ohne nennenswerte Konfigurationsarbeit. Der einizige Wehmutstropfen war für mich der vielgelobte, weil FOSS-Treiber besitzende, Intel Grafikchip. Scheinbar lässt sich dieser nur durch xrandr-voodo zum TV-Out überreden, funktioniert also diesbezüglich schlechter als mein alter ATI-Mobility Chipsatz. Insgesamt aber wohl eher ein „Frickelproblem“ von Linux allgemein also eines von Dell.

Also kauft fleißig bei Dell, ich denke der Support von Ubuntu wird in Zukunft nur noch besser (und hoffe das die paar lästigen 64-Bit Probleme lassen auchnoch nach).


Siemens entwickelt Komplettüberwachungssystem – The Inquirer DE

August 25, 2008

Siemens entwickelt Komplettüberwachungssystem – The Inquirer DE

Unter dem völlig unverdächtigen Namen „Intelligence Platform“ hat Siemens offenbar ein System entwickelt, das sämtliche herkömmliche Überwachungsformen wie Kontrolle von Telefonaten, E-Mail, Internet-Aktivitäten, Bankbewegungen und Versicherungsunterlagen unter einen Hut bringt.

Gerüchtehalber soll das System zuerst bei einigen unternehmensinternen Ermittlungen benutzt werden. ;)


Schäuble: „Private Daten beim Staat sicher“

August 25, 2008

Schäuble: „Private Daten beim Staat sicher“ – Golem.de

Schäuble, der für Vorratsdatenspeicherung ebenso wie für die Befugnis zum Ausspionieren privater Computer und für andere Überwachungsmaßnahmen eintritt, hält dagegen staatlich erhobene und gespeicherte Daten für „sicherer als die Daten, die im privaten, nicht-öffentlichen Bereich umlaufen. Sie sind auch sicherer als in anderen europäischen Ländern“, so der Unionspolitiker.

Klar sind sie das. Gut aber, dass Herr Schäuble noch einmal betont das sein Laden Daten besser behandelt als diese dubiosen „anderen europäischen Länder„. Wie soll mich Herrn Schäubles Datenwachsamkeit denn beruhigen, wenn jeder frustrierte Mitarbeiter der US Homeland Security sowieso meinen halben Lebenslauf vom Innenminister frei Haus bekommt? Richtig. Garnichts.

Zum Glück habe ich ab heute meine Bundeseinheitliche Steuer-ID. Ich fühle mich bereits etwas Steuerehrlicher.


Star-Anwalt: Rolf Bossi plädiert für Todesstrafe

August 17, 2008

Star-Anwalt: Rolf Bossi plädiert für Todesstrafe – Deutschland – FOCUS Online

Für Täter, die unter einem „sadistisch-perversen Tötungsimpuls“ leiden, die also nicht therapierbar seien, „sollten wir die Todesstrafe einführen“, sagte Bossi in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin FOCUS. Ein „bloßes Einsperren“ bewirke keine Einsichten bei diesen Menschen, die eine Gefahr für die Gesellschaft darstellten.

Ganz im Gegensatz zur Todesstrafe. Die bewirkt zumindest schonmal eine Einsicht, wenn nicht sogar zukünftige Besserung.


Vista will doch kein Mensch!

August 16, 2008

Heute im Mediamarkt in der Schlange vor mir gehört, beim Warten auf eine Preisauskunft.

Frau (~45) zum Verkäufer: „Ich suche einen Computer mit Windows XP!“
Verkäufer: „Davon haben wir leider keine mehr. Sie könnten einen mit Vista kaufen und Windows XP selbst installieren“
Frau: Ne das ist nichts für mich. Gibt es denn hier sonst irgendwo Computer mit Windows XP?“
Verkäufer: „Ich glaube Dell(!) bietet noch welche an. Da müssen sie mal auf der Webseite nachschauen.“
Frau: „Da war ich schon, da wird Windows XP nicht angezeigt. [Pause] Vista will doch kein Mensch!“
Verkäufer: (ratloses) „Tja…“

Interessant. Würde gerne wissen ob die Dame aus eigener Erfahrung Vistaresistent ist oder ob ihr jemand den Tipp gegeben hat. Meinen Hinweis bei Dell einen Computer mit Linux zu bestellen und selbst Windows XP zu installieren konnte sie natürlich nicht ganz einordnen. Interessant dass Mediamarktmenschen schon Dell empfehlen müssen weil Microsoft nichtmehr liefert. In den Softwareregalen fanden sich zudem einige OEM Versionen von XP (~89€, somit nur 10€ günstiger als Vista), die mir nicht danach aussahen als wären sie für Endkunden gedacht. Der Bedarf scheint ja da zu sein.


Datenklau-Gefahr: Wer hätte das gedacht …

Juni 9, 2008

Zitat von Spiegel Online – Telekom-Affäre alarmiert deutsche Geheimdienste:

Große Sorge bei BND und Verfassungsschutz: Die Geheimdienste fürchten, auch ausländische Spione könnten sensibles Material bei der Deutschen Telekom abgreifen. Das Vertrauen in den Bonner Konzern hat schwer gelitten.

Tja. Das hätte ja keiner Vorrausahnen können. Oder doch? Der CCC predigt schon seit Jahr und Tag „Datenberge wecken Begehrlichkeiten!“. Und wenn nun einer der Konzerne die teils staatlich verordneten Überwachungstechnologien mal gegen eigene Mitarbeiter, mal gegen Journalisten einsetzt ist dies auf einmal unfassbar weil unvorhersehbar?

Ich prophezeihe mal folgendes: In Zukunft wird sowieso jedes Bürgers Kommunikation voll erfasst. Die dank Vorratsdatenspeicherung entstandenden Daten müssen dann natürlich auch sinnvoll genutzt werden und was ist da sinnvoller oder beliebter als Hartz-IV Empfängern mal etwas zu Leibe zu rücken? Schliesslich sollen die nicht den ganzen Tag zuhause rumlungern und telefonieren, sondern sich fleißig fortbilden und bewerben. Wenn dann erstmal jede niedere Arge-MitarbeiterIn auf den Wust an Informationen zugreifen kann ist es dann immernoch unfassbar wenn diese sich, als selber nur befristet Angestellte, bei diversen Geheimdiensten, Versicherungen und Firmen ein nettes Zubrot mit dem Verkauf von ein paar zeilen Text verdient.

Die einfachste Möglichkeit soetwas zu verhindern ist das Verbot von Aufzeichnung nicht rechnungsrelevanter Daten.


Chancengleichheit

Mai 20, 2008

Aus Spiegel Online : „Bildung ist keine Wunderwaffe gegen Armut“:

Der umgekehrte Effekt ist sehr viel weniger signifikant: Ein schlechter oder fehlender Schulabschluss verringert zwar die Erwerbschancen, wirkt sich aber weniger nachteilig auf den Wohlstand einer Person aus, wenn diese vermögend ist oder Kapital besitzt.

Hört, Hört! Geringe Bildung wird garnicht automatisch zum finanzielles Problem. Zumindest nicht solange man bereits wohlhabend ist. Ich bin mir sicher die zugehörige Untersuchung hat viel Zeit und Geld gekostet, zum Glück ist etwas dabei herausgekommen.


Wunderbare PDFs …

Mai 19, 2008

… stellt gscan2pdf unter Linux her. Das Frontend vereint viele vorhandene Funktionen rund um das Digitalisieren von Dokumenten unter einer einfach zu bedienenden Oberfläche. Unter Ubuntu Hardy Heron lässt sich das ganze mit dem Befehl sudo aptitude -r install gscan2pdf mit allen Featueres installieren. Nun lassen sich die Seiten via tesseract-ocr in Text umwandeln. Das funktioniert zwar nicht fehlerfrei, reicht aber zum wiederfinden der Dateien mit Desktopsuchmaschinen wie Tracker.

*update*

Hier mal ein Beispiel um sich ein Bild von der Erkennungsqualität von Tesseract zu machen.

Quelle:
beispielscan

Erkannter Text:

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O
java Feature — Inheritance
O O I
H1erarch1es 1n JPA
The persistence model introduced in EJB 3.0 as a replacement for entity
beans is known as the Java Persistence API (JPA). The JPA borrows from both
proprietary and open source models, such as Oracle TopLink, Hibernate,
Spring, and other frameworks, which have gained traction as popular
alternatives to the often heavyweight and cumbersome persistence directives
required by earlier EJB revisions. Among the new features introduced in EJB
3.0 through theJPA is support for entity inheritance. In this article, we will
examine inheritance strategies supported by theJPA and apply these
strategies to a simple entity hierarchy, exploring the strengths and
weaknesses of each approach. This comparison is intended to help you
understand how to set up entity hierarchies, and to decide which mapping
approach to take for the entity hierarchies in your own application.
Mapping ]PA Entity Inheritance , ., . . , ….
Hierarchies _ _ __ _ [_ _
java has supported single-class inheritance - in W I Q *
which a non—interface class can extend a single Vty _ . — ¢
other class - since its inception. While it's been . `
common practice to exploit the code reuse and
polymorphism benefits of inheritance in many 2 ¤
areas of the business domain, data inheritance
hasn't been well handled in the EJB persistence domain until now. This has
been a major shortcoming, since in the real world, data is often hierarchical,
and the lack of standard, built-in support for the inheritance of data objects
has required countless workarounds and headaches. Leveraging the ease of
use of Java SE annotations, JPA delivers declarative support for defining and
mapping entity inheritance hierarchies, including abstract entities and
polymorphic relationships and queries.
]PA Entity Inheritance Mapping Strategies
JPA provides declarative support for three main implementation strategies
that dictate how the entities in a hierarchy map to underlying tables. To
illustrate how these three strategies are manifested in code, Figure 1 shows a
sample entity hierarchy that demonstrates both inheritance and polymorphic
5 26.05.2OOS