Doch wenn diese gebührenfinanzierten Angebote weiter ausgebaut werden, sind die Zeitungen wirklich bedroht. Wir sind Freunde eines Qualitätsjournalismus im Fernsehen, aber Gegner quasi staatlich finanzierter Aufschreibesysteme. Gegen deren “Texte” hätten die unabhängigen Zeitungen auf Dauer keine Chance.
Das ist ja interessant. Alle Blogger und Halbjournalisten können dem Jahrzent des Qualitätsjournalismus nicht entgegentreten, aber die “Auschreibesysteme” der öffentlich-rechtlichen sind ein Problem.
Wobei mir übrigens nicht einleuchtet, dass die geplante Online-Durchsuchung nicht möglich sein soll. Das scheint mir nichts anderes als das, was bei der heimlichen Telefonüberwachung geschieht.
Der Schein trügt. Extrapolieren mag bei gewissen Sachverhalten für Juristen durchaus Sinn machen, dashier bereitet mir alledings fast schon Kopfschmerzen. Herumspionieren auf meinem Computer offenbart irgendwelchen Staatsdienern eben nicht nur momentane Kommunikation sondern potentiell Jahre von Kommunikation. Natürlich auch private Fotos, Korrespondenz mit Anwalt und Arzt, Bewerbungen und Briefe aller Art.
So könnte man sich als Ermittler dann z.B. schon heute ganz ohne Vorratsdatenspeicherung ein Bild davon verschaffen, wen ich die letzten 2 Jahre so angerufen habe. Alles was man dazu braucht sind die gespeicherten Rechnungen meines Telefonanbieters mit Einzelverbindungsnachweis.
Was mich eigentlich stört, ist das sich die Herren und Damen die soetwas beschließen in die eigene Tasche lügen und allen Ernstes behaupten privates, vertrauliches und vor allem intimes würde niemand zu Gesicht bekommen. Wenn man seinen Computer noch nie im Leben selbst bedient hat, mag einem soetwas durchaus in den Sinn kommen.
Ich bin schokiert. Ich habe heute zum ersten mal direkt von einem Hardwarehersteller Linuxsupport erhalten. Und es hat funktioniert.
Das hier vorliegende Tutorial zeigt schon relativ komplett, wie man oben genannten Kartenleser unter Feisty effektiv nutzen kann. Leider mochte jedoch das Installskript vom Hersteller meine Kernelversion nicht. Ich hätte jetzt erwartet das irgendein Subsystem aus dem Kernel geflogen/verändert worden ist und der Hersteller seinen Treiber nicht darauf anpassen mag - aber Fehlanzeige. Das Skript lässt sich relativ leicht durch anpassen des Kernelnamen (bzw. des Namen der jeweiligen Quelldateien) täuschen und funktioniert ansonsten wunderbar.
… ist ein Film, auf der offiziellen Seite heisst es:
Since World War II North Americans have invested much of their newfound wealth in suburbia. It has promised a sense of space, affordability, family life and upward mobility. As the population of suburban sprawl has exploded in the past 50 years, so too has the suburban way of life become embedded in the American consciousness.
But as we enter the 21st century, serious questions are beginning to emerge about the sustainability of this way of life. With brutal honesty and a touch of irony, The End of Suburbia explores the American Way of Life and its prospects as the planet approaches a critical era, as global demand for fossil fuels begins to outstrip supply. World Oil Peak and the inevitable decline of fossil fuels are upon us now, some scientists and policy makers argue in this documentary.
Der Film zeigt sehr ehrlich, was dem (nordamerikanischem) Teil der Menschheit bei gleichbleibender Ölabhängigkeit droht. Ich versuche mir noch einzureden in Europa werden wir, dank weniger Suburbs, nicht so stark in Mitleidenschaft gezogen werde. Aber ich fürchte das wird ein Wunschtraum bleiben
Den Film(trailer) kann man sich natürlich bei Google-Video anschauen. Ich freue mich schon auf das Sequel(?) Escape From Suburbia.
Es ist nicht angebracht, Menschen etwas vorzuenthalten, das man ihnen kostenlos geben kann, ohne sich selbst zu schaden. Menschen etwas Nützliches oder Schönes vorzuenthalten, weil man das Modell verfolgt, Kultur nur gegen Geld zu Verfügung zu stellen, kommt einer Institutionalisierung von Unwissenheit gleich.
“Die Verfassung würde der Lebenswirklichkeit angepasst, wie schon so oft. Lösen Sie sich von der Vorstellung, eine Verfassungsänderung sei etwas Verwerfliches.”
Genau! Eigentlich sollte man das mit der Verfassung sowieso nicht so eng sehen.